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Die Vorbereitungen laufen |
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Geschrieben von: Sven Wagner
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Samstag, den 14. April 2012 um 16:22 Uhr |
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Wenn man viel um die Ohren hat, dann vernachlässigt man gewisse Dinge gerne, die einem für den Moment nicht so wichtig erscheinen. So natürlich auch die regelmäßigen Nachrichten auf dieser Webseite.
Doch nachdem ich zahlreiche unerledigte Dinge mittlerweile mehr oder weniger erfolgreich zu Ende bringen konnte, habe ich vor etwa einer Woche damit begonnen, meine Wellensittiche in Brutkondition zu bringen. Das heißt sie bekommen langsam zunehmend energiereicheres Futter und frische Kost wie Keimfutter, Karotten , Gurke und so weiter. Außerdem sind zahlreiche Nage-Möglichkeiten - auch solche für die Kalziumaufnahme - vorhanden, die intensiv genutzt werden. Auch die Tageslichtdauer wurde verlängert.
Voraussichtlich in der zweiten Maihälfte werden die Paare dann zusammengestellt und ziehen in die Zuchtboxen ein. Einige Tage danach erhalten die Hennen ihre Nistkästen und so rechne ich dann spätestens Mitte Juni mit den ersten Küken. Das bedeutet auch, dass es erst sehr spät überhaupt Abgabetiere geben wird. Da ich einige "Versuche" machen will, also neue Paarbildungen ausprobieren will, wird es voraussichtlich auch nur eine Brut in dieser Saison geben. Wenn mir die neu gebildeten Paare jedoch die gewünschten Ergebnisse liefern und fit genug für eine zweite Runde sind, werde ich diese zweite Runde an die Erste anschließen.
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Geschrieben von: Sven Wagner
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Sonntag, den 26. Februar 2012 um 22:17 Uhr |
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Manchmal gibt es Ideen, die sind nur auf den ersten Blick Blödsinn. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass diese Idee möglicherweise doch nicht so sinnlos ist, wie man im ersten Moment denkt und dass man mit der Umsetzung etwas gutes tun kann.
So eine Idee hatte ich vor einiger Zeit: Mitglied werden im Hamburger Tierschutzverein. Ich habe etwas länger überlegt, was das bedeutet. Es ging mir weniger um das Geld, was der Tierschutz dadurch von mir bekommt. Ich wollte direkter und sehr viel gezielter helfen. Deshalb habe ich mich Anfang der Woche mal in das Tierheim Süderstraße begeben.
Dort habe ich mir das Vogel- und Kleintierhaus angesehen und mit einem sehr freundlichen Mitarbeiter dort einige Minuten gesprochen. Ich wollte wissen, wie die Vögel dort untergebracht werden, was sie zu fressen bekommen, wo und wie ich - außer mit meinem Mitgliedsbeitrag - direkt und gezielt helfen kann. Denn eines ist klar: Durch meinen Bezug zu Wellensittichen wollte ich dort gezielt helfen.
Der Mitarbeiter hat sich Zeit genommen, mich herumzuführen und im Gespräch war sehr schnell klar, dass Futterspenden eine sehr gute und willkommene Unterstützung sind. Vorrangig mangelt es an Großsittichfutter, während die Versorgung der Finken (Kanarienvögel, Zebra- und Prachtfinken) und kleiner Sittiche generell sichergestellt und einfach ist. Hier ist also etwas, wo ich gut und gezielt helfen kann und das auch gerne tun werde: Sobald ich für meine Pieper Futter bestelle, ordere ich zeitgleich noch Großsittichfutter mit und lasse es direkt ins Tierheim an der Süderstraße in Hamburg liefern.
Die Überlegung, im Tierschutzverein Mitglied zu werden, stellt sich für mich nur bedingt: Ich züchte Wellensittiche und mache alles, um es den Tieren hier gut gehen zu lassen (auch wenn es nicht immer einfach ist). Doch es gibt immer Notleidende Tiere oder Tiere die vermittelt werden müssen. Und da ich hier keine Aufnamestation betreiben will und kann, ist die Unterstützung des Tierschutzvereins eine gute Möglichkeit, Tieren zu helfen.
Mitglied werden kann jeder. Beim Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. liegt der empfohlene Jahresbeitrag bei 35,- Euro für Einzelpersonen. Mitglied werden ist ganz leicht; Formulare gibt es auf der Webseite unter http://www.hamburger-tierschutzverein.de/ oben rechts unter "Mitglied werden". Und wenn man nicht Mitglied werden will: Unterstützung kann man auch mit Spenden leisten! ;-)
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Geschrieben von: Sven Wagner
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Sonntag, den 26. Februar 2012 um 15:33 Uhr |
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Nachdem mehrere Ereignisse hier eingetreten sind, die so eigentlich nicht geplant waren, gibt es jetzt endlich wieder Lebenszeichen von den Warbonnets!
Was war passiert? Zunächst mal war ich binnen 3 Wochen gleich zwei Mal mit grippalem Infekt krank. Nichts weltbewegendes, aber nervig. Dann musste ich die bisher genutzte Lizenz für Windows zurückgeben (ich hatte von meinem Arbeitgeber großzügiger Weise Windows 7 Ultimate leihweise bekommen). Die Umstellung auf Linux war aber wenig erfreulich. Eigentlich lief alles. Nur leider nicht mein Heimkino ;-)
Vergangene Woche ist dann der Server mit meinen Domains - deichshaf.de, warbonnets.de, warbonnet.de und scheckenzucht-hamburg.de - umgezogen. Einige weiere Domains, die ich betreue, sind davon gleichfalls betroffen gewesen.
Schließlich hat dann Mitte dieser Woche noch die Hauptplatine meines Rechners den Geist aufgegeben. Und da identischer Ersatz nicht zu beschaffen war, musste ein Mainboard eines anderen Herstellers herhalten, was eine Neuinstallation des Rechners bedeutete.
*seufz*

Wie dem auch sei: Alles läuft wieder - zumindest auf der technischen Seite.
Doch wie geht es den Wellensittichen? Gestern haben zwei meiner Pieper einen Tierarztbesuch gemacht. Lara, die Partnerin von Sunny, eine Blaue Australische Scheckendame, und Egon, ein grauer Hahn mit Gelbgesicht. Beide hatten schon Küken bei mir, aber das wird es leider nicht noch einmal geben, denn beide sind schwer krank und werden voraussichtlich die nächste Zuchtphase nicht mehr erleben.
Lara hat einen Nierentumor. Das äußert sich vornehmlich in dem Kot, der viel Grün enthält und der Urinanteil ist nicht wie sonst weiß sondern klar. Dieser Nierentumor ist fortgeschritten entwickelt und so groß, dass er die Nerven für das linke Bein leicht eindrückt. Das Wachstum ist scheinbar verlangsamt, aber dennoch verschlechtert sich der Zustand von Lara langsam. Ich werde sie daher erlösen lassen müssen, wenn sie nicht mehr aktiv ist. Aber aktuell fliegt sie, zwitschert sie und frisst sie ganz normal.
Egon hat es schwerer getroffen und er beginnt bereits, sich von Zuwendungen der anderen Wellensittiche zu distanzieren. Er hat einen Lebertumor von der Größe einer Walnuss. Das allein wäre nicht so schlimm, wäre da nicht zeitgleich noch ein Lipom im Brustbereich. Sein Verhalten ist mit "noch aktiv, aber mit erkennbarem Abbau der Agilität" am besten zu beschreiben. Auch er wird erlöst werden, wenn es soweit ist.
Der Rest meiner Rasselbande erfreut sich aber bester Gesundheit. Die verbliebenen Jungvögel aus der Zucht vom November sind nun durch die Jungmauser durch. Jetzt mausern noch einige der älteren Pieper und dann kann ich anfangen, die Geier in Zuchtkondition zu versetzen. Ich werde Ende April bis Anfang Mai mit der Zucht beginnen und da sind dann einige interessante Änderungen in der Paarbildung zu erwarten.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. Februar 2012 um 15:57 Uhr |
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Abschluss der Zucht 2011 und mal wieder etwas Neues |
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Geschrieben von: Sven Wagner
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Freitag, den 13. Januar 2012 um 10:33 Uhr |
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Wenn einem viele Termine und unvorhergesehene Ereignisse viel Zeit rauben, fällt es schwer, noch weiter das Zuchttagebuch zu führen und regelmäßig Neuigkeiten zu posten. Für die fast dreiwöchige Pause seit der letzten Aktualisierung muss ich mich bei den treuen Lesern und Wellensittichbegeisterten an dieser Stelle entschuldigen. :-)
(Einer der Schecken aus dem Herbst 2011)
Was gibt es denn nun alles Neues? Zunächst mal: Alle zwölf Küken, von denen ich zuletzt berichtet habe, haben es auf die Stange geschafft. Der Kindergarten von Carlos und Nara, der bis heute noch Einzelhaft für Carlos und sechs Küken bedeutete, wird morgen aufgelöst, wenn das jüngste Küken beweist, dass es gut genug fliegen kann. Das prüfe ich, in dem ich das Jungtier auf die Handfläche nehme und warte, bis es von allein losfliegt. Heute hat es schon mal gut den Weg von der Hand zu den Zuchtboxen und vom Boden auf den Tisch geschafft. Auf einer Sitzstange in der Zuchtbox hält es sich schon sehr gut.
Sicherlich wartetdie eine oder andere Leserin und der eine oder andere Leser schon darauf, wann ich endlich Jungtiere und Alttiere auf der Liste der Abgabetiere veröffentliche. Soviel sei schon verraten: Die Entscheidung, welche Vögel ich behalten und welche ich abgeben will, ist gefallen. Für jeden Geschmack sind Vögel dabei, Junge wie Alte. Besonders interessant dürften Altvögel in fester Verpaarung sein, die ich gegen eine kleine Schutzgebühr abgeben werde. "Alt" heißt da übrigens nicht, dass die Tiere schon im Seniorenalter sind, sondern dass sie erwachsen und zwischen 2 und 4 Jahre alt sind. Diese Vögel sind auf jeden Fall alle die Hand gewohnt und kommen zum Teil sehr gern zur Hand.
In den kommenden Tagen werde ich dann Fotos der Tiere hier in der Abgabeliste veröffentlichen, die noch nicht reserviert sind. Ich freue mich dann in der Folgezeit auf viele Anfragen und Besuche :-)
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Geschrieben von: Sven Wagner
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Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 08:19 Uhr |
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Ich hoffe, dass alle Leserinnen und Leser des Zuchttagebuchs ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest gehabt haben. Vielleicht hat ja der eine oder andere sogar Urlaub bis zum Jahresende :-)
Ich habe mir tagebuchtechnisch eine kleine Pause gegönnt. Bei all den Dingen, die unmittelbar vor Weihnachten zu erledigen waren, war es mir wichtiger, mich in der verbleibenden Zeit mit den Küken zu beschäftigen. Trotzdem sind natürlich Fotos und Videos entstanden. Das Beste davon - inklusive ganz frischer Aufnahmen vom gestrigen Abend - habe ich in einem Videotagebucheintrag zusammengeschnitten.
Wie sieht es allgemein aus? Die Küken bei Keks und Fye verdienen allmählich die Bezeichnung Jungvogel. Vier der kleinen Propellermätze können schon fliegen und sogar die höchsten Landeplätze im Vogelzimmer erreichen. Sie bremsen vor Hindernissen gut ab. Da habe ich also keine Bedenken, die Box zum Jahreswechsel zu öffnen. Bis dahin dürften dann die beiden jüngsten Küken auch soweit sein. Besonders zutraulichen Eindruck hinterlassen bei den sechs Küken der Albino mit Haube und die beiden grünen von Olive und Tigger. Mal sehen, wie sich das bis zur Jungmauser so entwickelt. Gegen einen aufdringlichen Theo (erwachsener Hahn aus der Frühjahrsbrut 2011 von Olive und Tigger) wehren sie sich auf jeden Fall sehr gut :-)
Auch bei den Küken, um die sich Nara und Carlos kümmern sieht es sehr gut aus. Ich beobachte dennoch stetig das Verhalten von Nara, denn der jüngste Pieper wird noch mindestens 2 volle Wochen brauchen, bevor er den Nistkasten sicher verlassen kann. Er entwickelt jetzt erst das Deckgefieder an Rücken und Flügeln. Der zweitälteste, ein Hellflügel von Keks und Fye, der bei Nara und Carlos großgezogen wird, hat sich gestern zum zweiten Mal aus dem Nistkasten begeben. Das erste Mal vor Weihnachten war ja eher unfreiwillig. Aber er ist enorm zutraulich und neugierig. Das wird noch mal ein interessanter Vogel werden :-)
Wie geht es nun weiter? Zunächst mal muss ich entscheiden, welche der Tiere ich behalten will und welche zur Abgabe kommen. Dazu muss ich mir die äußeren Merkmale genauer ansehen (klar, das mache ich täglich, aber erst bei einem flüggen Jungtier kann man das alles wirklich beurteilen), dann muss ich bei der Auswahl berücksichtigen, wie gut sich die Eltern während der Zucht gemacht haben. Wenn eine endgültige Entscheidung gefallen ist, werde ich die Seite "Abgabetiere" mit Leben füllen. Und es werden dort dann auch einige Alttiere abzugeben sein, teilweise als Paar, teilweise als Einzeltier. Entsprechende Informationen werde ich selbstverständlich bekanntgeben :-)
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